‘Abschied’

Ein fester Platz in unserem Herzen

Donnerstag, 29. Januar 2009

Ein fester Platz in unserem Herzen

Sie waren unsere Schützlinge, begleiteten uns teilweise über Wochen, Monate oder Jahre, der eine länger, der andere entsetzlich kurz.

Unsere Pflegefamilien gaben ihnen einen Platz an ihrer Seite. Viele dieser Geschöpfe hatten hier erstmals ein eigenes Körbchen, bekamen regelmässig Futter oder lernten die Menschen von einer liebenswerten Seite kennen.

Doch leider kam viel zu schnell der Tag, an dem wir diese uns anvertrauten Tiere hergeben mussten. Sie haben ihren festen Platz gefunden …. in unseren Herzen. Sie bleiben unvergessen!

Patenpferd Candy

Candy

Abschied nehmen mußten wir im September 2008 von unserem 30-jährigen Pflegepferd Candy. Sieben Jahre hatte die alte Dame bei uns noch ein schönes Leben, nachdem wir sie mit zwei Kameraden im Jahr 2001 aus schlechter Haltung freikauften. Unsere Pferdefrau Annette Vossel hat sie in den Jahren liebevoll umsorgt und gepflegt und sie bis zum Schluss begleitet.

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Bobby
Der 15-jährige Bobby kam nach dem Tod seines Herrchens in eine Pflegestelle unseres Vereins. Sein Pflegefrauchen betreute und umsorgte den liebenswerten Rüden fast vier Jahre und blieb an seiner Seite, als er über die Regenbogenbrücke ging. Wir danken Julia Nickenig für ihren Einsatz und die Liebe, die Bobby bei ihr erfahren durfte.

Katzen-Mädchen Chanel

Chanel

Über zwei Wochen kämpften wir um das Leben dieser ausgesetzten Katze. Doch ihr ausgemergelter Körper war bereits zu sehr geschwächt und ausgetrocknet. Wir mußten Chanel schweren Herzens gehen lassen und haben sie auf ihrem letzten Weg begleitet.

Herzlichen Dank an Jessica Stoll, die für Chanels Leben gekämpft und doch verloren hat.

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Felix

Kater Felix wurde in einem katastrophalen Zustand aufge-griffen. Über drei Monate wurde er medizinisch versorgt und liebevoll aufgepäppelt! Er hatte sich wieder zu einem Prachtburschen entwickelt und schnell fanden sich neue Besitzer. Diese stellten ihn einen Tag nach Einzug dem zukünftigen TA vor. Es wurde ein Schnelltest (sehr unzuverlässig!!) gemacht, Leukose festgestellt und sofort eingeschläfert. Wir hätten Felix auf der Stelle zurückgenommen – hatten jedoch keine Chance!

Hündin Mädchen

Mädchen

Geboren, gelitten und gestorben auf Kreta. Unsere Freunde auf Kreta fanden ‘Mädchen’ mehr tot als lebendig und ließen nichts unversucht, ihr zu helfen. Wir hätten sie gerne in einer Pflegestelle aufgenommen, um ihr so den Start in ein neues, behütetes Leben zu ermöglichen. Leider hat ihr Körper die Strapazen der letzten Monate und Jahre nicht verkraftet … sie wurde Ende Januar 2009 von ihren Leiden erlöst, noch bevor sie zu uns ausfliegen konnte.

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Die dreizehn Jahre alte Jenny gehörte einer alten Dame, die nicht mehr mit der Hündin spazieren gehen konnte. Jenny wurde nur noch in der Wohung gehalten und mußte dort auch ihr Geschäft verrichten. Als wir sie übernahmen, mußte Jenny zunächst wieder laufen lernen. Viele Monate verbachte Jenny in einer Pflegefamilie und lebte sich dort gut ein. Da ihr Gesundheitszustand sich immer mehr verschlechterte, sahen wir von einer weiteren Vermittlung ab. Jenny durfte bei Marion Schnee bleiben, die sich rührend um sie kümmerte, bis die Hündin  im März 2009 über die Regenbogenbrücke ging.

Dolly

dollyface-680Über ein Jahr lebte  die betagte Dolly bei ihrem Pflegefrauchen Uschi Didier.  All unsere Vermittlungsversuche scheiterten an Dollys mangelnder Stuben-reinheit und ihren Zuständen geistiger Verwirrung.  Uschi Didier entschied sich schließlich, die Hündin bis zu ihrem Tod zu behalten, um dem Tier weiteren Stress zu ersparen und ihr einen schönen Lebensabend zu schenken. Dolly genoss die langen Spaziergänge mit Uschi Didier,  liebte es, ausführlich im  Garten herumzustromern und ihren warmen Platz auf dem Kuschelsofa. Als Dolly eines Tages nicht mehr rausgehen wollte, wußte Uschi Didier, dass ihre Tage gezählt waren.  Selbst bei kurzen Spaziergängen legte Dolly  sich hin und streikte. Es war ganz deutlich: sie konnte einfach nicht mehr. Im März 2009 wurde Dolly in den Armen von Uschi Didier zu Hause eingeschläfert. Danke Uschi!

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“Dein Leben stand unter keinem guten Stern. Geboren als griechischer Streuner kamst Du in eine Welt, wo niemand Dich verstanden hat und auch nicht verstehen wollte. Du warst etwas ganz Besonderes, hast unser Herz berührt. Wir wollten Dich nicht aufgeben, sondern Dir helfen, Deine Vergangenheit zu verarbeiten. Jetzt  hoffen und wünschen uns, dass Du den Platz gefunden hast, den Du zu Lebzeiten schon verdient hattest – kuschelig weich, schmerz- und sorgenfrei! Du wirst uns immer in Erinnerung bleiben”. Wir danken den Pflegestellen für die aufopfernde und liebevolle Betreuung von Yannis.

 

Sei nicht traurig

Donnerstag, 15. Januar 2009

Sei nicht traurig – ich gehe Dir nur voraus

Ich spüre und sehe, dass Du, mein lieber Mensch, traurig bist. Dein Gesicht ist in letzter Zeit oft feucht und lecke ich mit meiner Zunge darüber, schmeckt es salzig. Ich spüre auch, dass in mir die Kraft mehr und mehr nachlässt, zu laufen, zu fressen und Dich zu erfreuen, mit Dir gemeinsam die Zeit zu verbringen… so, wie ich es in all den gemeinsamen Jahren mit Dir immer gerne getan habe.

In der letzten Zeit bist Du mehrfach mit mir zum Tierarzt gefahren. Du warst so nervös und ich spürte Deine Angst und Sorge um mich, wie ich sie in all den Jahren spürte, wenn ich mal krank war und Du mir helfen wolltest.

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Aber heute… heute ist alles irgendwie anders. Wenn ich wegdöse, träume ich ganz intensiv von einem wunderbaren, hellen und warmen Ort. Ich war noch nie dort, aber ich fühle mich dort so geborgen wie bei Dir. Jetzt bin ich kraftlos, habe weder Hunger noch Durst. Schmerzen habe ich keine, denn der Tierarzt und Du, ihr erspart mir diese. Erspart hast Du mir auch einen weiteren Gang zum Tierarzt, denn heute kommt er zu uns nach Hause. Das hast Du mir gesagt. Jetzt sitzt Du neben meinem Körbchen, wie Du es immer gerne getan hast, streichelst mich, besonders an den Ohren; das liebe ich so sehr. Dein Gesicht und Dein Hals sind wieder ganz feucht. Ich spüre Deine tiefe Trauer, aber ich kann Dir nicht helfen – kann Dich nicht trösten. Ach, könnte ich nur sprechen, ich würde Dir sagen:

„Hab’ vielen Dank für die wunderbare Zeit, die ich als Hund mit Dir verbringen durfte. Es war eine Zeit wie ich sie nirgendwo anders schöner hätte verleben können. Du gabst mir alles, was mein Hundeherz glücklich machte. Sowohl an Fürsorge, Liebe und Aufmerksamkeit, als auch an Konsequenz und Erziehung. Bei Dir durfte ich richtig Hund sein. In all den Jahren litt ich nie unter Hunger, Durst und Angst. Von Dir ging nie Bedrohung aus und ich kannte keine Schmerzen. Wenn ich jetzt auch von Dir gehe, so ist es keine Trennung für immer – wir sehen uns wieder. Sei nicht traurig – ich gehe Dir nur voraus!“dunk-spur1500

Dein Hund

(Diese Zeilen widmet der Tier-, Natur- und Artenschutz Siegengebirge e.V. allen Tierhaltern, die mit ihrem Tier von der ersten bis zur  letzten Stunde liebevoll und konsequent zusammenleben und diesem auch bis zum Lebensende zur Seite stehen).

Tierfriedhof

Donnerstag, 15. Januar 2009

Wer sein Tier nicht im eigenen Garten bestatten kann und es auch nicht beim Tierarzt zur Entsorgung zurücklassen möchte, findet hier vielleicht eine gute Alternative.

Tierfriedhof in Königswinter-Oberpleis (Rhein-Sieg-Kreis)

Seit Oktober 2004 gibt es auch einen Tierfriedhof im Rhein-Sieg-Kreis, der verschiedene Bestattungsformen für Haustiere anbietet: Der „Boennschenhof“ in Königswinter-Oberpleis.

Vieler Unkenrufe zum Trotz scheinen die beiden Schwestern Ricarda Jankowski und Gisela Ziegert bei der Bevölkerung mit ihrem Tierfriedhof auf offene Ohren und Herzen zu stoßen. Der Friedhof für Haustiere – vornehmlich Hunde und Katzen, aber auch Kaninchen und andere kleine Nager und Vögel – ist der erste im Rhein-Sieg-Kreis. Seinen Platz fand er auf einer Wiese, direkt am Bönnschenhof gelegenen, der nicht mehr bewirtschaftet wird.friedhof005

Geboren wurde die Idee vom Tierfriedhof, nachdem eine Freundin nachfragte, ob sie ihren verstorbenen Vierbeiner nicht auf einer Wiese des Hofes beerdigen könnten. Nach einigen Recherchen haben die beiden Schwestern herausgefunden, dass es vielen Menschen ein echtes Bedürfnis ist, ihr Haustier in Ehren zu verabschieden und nicht beim Tierarzt für die Kadaververwertung zurückzulassen.

Ricarda Jankowski ist hauptsächlich für die Abwicklung der Formalitäten zuständig, während ihre Schwester als ausgebildete Friedhofsgärtnerin die Gestaltung des 7500 m² großen Areals übernommen hat. Die Arbeitsteilung hat sich bewährt, wie der überstandene Marathon durch Kreis- und Stadtverwaltung zeigt. Insgesamt fünf Jahre dauerte das langwierige Genehmigungsverfahren.friedhof0033

Die Nutzungsänderung der landwirtschaftlichen Wiese machte neben einem Bebauungsplan und einem landschaftspflegerischen Begleitplan ein bodengeologisches Gutachten erforderlich. Bei der Gestaltung des Friedhofs und der Zuwegung wurden den Geschwistern zahlreiche Auflagen gemacht. So musste die Zufahrt verbreitert und Parkmöglichkeit für acht Fahrzeuge geschaffen werden. Das Grundstück selbst war mit heimischen, mehrjährigen Gehölzen so zu bepflanzen, dass „ein waldähnlicher, naturnaher Charakter“ entsteht. Außerdem wurden ein Büro sowie Kühl- und Lagerräume benötigt, so dass man tief in die eigene Tasche greifen musste, bevor das erste Tier auf dem Bönnschenhof mit Blick auf den Ölberg begraben werden konnte. Dank der Hilfe aus der eigenen Familie hielten sich die Kosten im Rahmen, auch wenn so manche Stunde Freizeit geopfert wurde.

Service wird groß geschrieben

Die beiden Tierfriedhofsbetreiberinnen legen großen Wert auf ihre Mitgliedschaft im Bundesverband der Tierbestatter. Hier sind gewisse Standards für die Bestattung von Haustieren festgelegt.

Viele Kunden setzten sich bereits mit dem Tierfriedhof in Verbindung, wenn abzusehen ist, dass ein Haustier bald stirbt oder eingeschläfert werden muss. Man verabredet, wann und wo das Oberpleiser Tierbestattungsunternehmen das betreffende Tier im eigens dafür hergerichteten Transporter abholt oder von den Besitzern gebracht wird und spricht ab, wie die Beerdigung erfolgen soll. Die Besitzer der Haustiere sind oft sehr froh, hier offen über ihre Traurigkeit sprechen zu können und in ihrer Trauer um ihr Tier ernst genommen zu werden.

Das Büro neben dem Tierfriedhof haben die beiden Schwestern so eingerichtet, dass es die Kunden zum Verweilen und Erzählen in gedämpfter Atmosphäre einlädt. Hier werden die Formalitäten erledigt und geklärt, ob eine Erd- oder Feuerbestattung gewünscht wird. Feuerbestattungen führt das Krematorium in Badbergen bei Osnabrück durch, das die im Kühlraum lagernden Tiere in Oberpleis abholt. Je nach Wunsch des Besitzers erhalten sie bei einer Einzelkremierung die Asche zurück, oder sie wird im Falle einer Sammelkremierung im Rosengarten beim Krematorium ausgestreut.friedhof006

Wird hingegen die Erdbestattung bevorzugt, so hängen die Kosten für eine Beerdigung hier auf dem Tierfriedhof Bönnschenhof sehr davon ab, was der Kunde wünscht. Entscheidender Faktor ist die Grabgröße, die bei 40 x 50 cm beginnt und bis zum Bernhardinergrab mit 90 x 150 cm reicht. Der Tod ist nicht umsonst, aber mit einem kleinen anonymen Reihengrab und Kosten von 10 € jährlich durchaus bezahlbar. Teurer wird es, wenn ein Sarg oder eine Urne hinzukommen. Wer es persönlicher möchte, kann sein Haustier auch in der Kuscheldecke beerdigen lassen, die aber unbedingt aus verrottbaren Materialien sein muss. Die Beisetzung selbst kostet abhängig von der Tiergröße zwischen einmalig 35 und 55 €. Bei einer Liegezeit von fünf Jahren belaufen sich die jährlichen Kosten zwischen 10 € für ein kleines anonymes und 70 € für ein angelegtes Bernhardinergrab. Das Reihengrab kann dann je nach Wunsch selbst bepflanzt und gestaltet werden, ob mit Grabumrandung und/oder Gedenkstein, Hecke oder Holzbegrenzung ist jedem Tierbesitzer größten Teils selbst überlassen. Nur christliche Symbole und zu hohe Gedenksteine sind auf dem Tierfriedhof nicht gestattet

Bewusst wurde auch der Trend zur anonymen Bestattung aufgegriffen. Obwohl die Grabpflege und Gestaltung als weitere Serviceleistung angeboten wird, wollen einige Tierbesitzer keine Verpflichtung mit dem Grab eingehen und verstreuen entweder die Asche auf einer eigens dafür angelegten Rasenfläche oder wählen die anonyme Beerdigung. Viele Kunden wollen jedoch ein Grab, das sie besuchen und pflegen können. Die meisten besuchen das Grab ihres Tieres oft und sind froh, wenn sie auf dem Friedhof Kontakt zu anderen Menschen finden, die genauso fühlen und trauern wie sie. Die größte Bestätigung für ihren Friedhof am Fuße des Ölbergs erhielten die beiden Schwestern kürzlich von einem älteren Herrn, der seinen Hund dort beisetzen ließ. „Hier an diesem Fleckchen Erde möchte ich später auch beerdigt werden“, ließ er sie wissen.

Seit einiger Zeit ist der Tierfriedhof auch mit einer eigenen Homepage vertreten, die Sie abrufen können unter:

www.boennschenhof.de

Fragen richten Sie bitte direkt an:

tierfriedhof@boennschenhof.de

oder an Ricarda Jankowski Tel:. 02244 / 1877 oder mobil: 0171 / 8578981

Letzte Ruhe

Donnerstag, 15. Januar 2009

Erlösung und letzte Ruhe

Die Lebenszeit unserer Tiere ist im Verhältnis zur menschlichen Lebenszeit kurz und so kommt für uns Menschen leider viel zu schnell der Tag, an dem wir uns von einem geliebten Tier verabschieden müssen. Wenn es immer deutlicher wird, dass das Ende naht, ist für uns der Zeitpunkt gekommen, die Verantwortung für unser Tier zu übernehmen und ihm ein qualvolles Ende zu ersparen. Mit der Entscheidung, unser Tier vom Tierarzt einschläfern zu lassen, erweisen wir ihm einen letzten, selbstlosen Liebesdienst. Für Ihr Tier ist es sicherlich am besten, wenn der Tierarzt ins Haus kommt, um das Tier in seiner gewohnten Umgebung von seinem Leiden zu erlösen. Auch die beruhigende Gewissheit, dass sein Mensch bei ihm ist, während es sanft entschlummert, wird Ihrem Tier gut tun.

Für viele Menschen ist es ein unerträglicher Gedanke, dass der leblose Körper des Weggefährten in einer Tierkörperbeseitigungsanlage vernichtet wird. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten:beerdigung2

Beerdigung im eigenen Garten

Wer einen eigenen Garten hat, kann sein Tier dort zur letzten Ruhe betten. Das Kreisveterinäramt in Siegburg nennt dabei folgende Voraussetzungen:

  • nur Einzeltiere dürfen im eigenen Garten beerdigt werden, d.h. es ist nicht gestattet, die Tiere verschiedener Tierbesitzer im eigenen Garten zur Ruhe zu betten, denn dies käme einem privaten Tierfriedhof gleich
  • Es muss sich um ein Heimtier handeln, das bei dem Tierhalter im Haus gelebt hat. Das Pony, der Esel oder das Schaf gehört also nicht dazu
  • Es dürfen keine Tiere im Wasserschutzgebiet beerdigt werden
  • Der Tierkörper muss mit mindestens 50 cm Erde bedeckt werden

Testament einer Katze

Donnerstag, 15. Januar 2009

Testament einer Katze

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Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen, die sie haben. Ich würde auch solch ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte.

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß, die sanft streichelnde Hand, die liebevolle Stimme, den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte, die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird, gehalten in liebenden Armen.

Wenn ich einmal sterbe, dann sag bitte nicht:  “Nie wieder werde ich ein Tier haben, der Verlust tut zu weh!”

Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus und gib ihr meinen Platz. Das ist mein Erbe. Die Liebe, die ich zurücklasse, ist alles, was ich geben kann.

Regenbogenbrücke

Donnerstag, 15. Januar 2009

Die Regenbogen-Brücke

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Rainbow Bridge.

Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem Gras.
Wenn dein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.

Dort sind Wiesen und Hügel für unsere geliebten Freunde,
damit sie zusammen rennen und spielen können.
Dort gibt es Wasser und Nahrung in Hülle und Fülle,
die Sonne scheint und unsere Freunde fühlen sich wohl.

Alle Tiere die krank und alt waren sind wieder gesund und kräftig;
diejenigen die verletzt oder verkrüppelt waren sind wieder wohlauf,
so wie wir sie aus unseren Träumen vergangener Zeiten kennen.

Die Tiere sind dort glücklich und zufrieden, bis auf eine kleine Sache:
Jedes vermisst jemanden ganz Besonderen, der nicht bei ihm ist.

Sie alle rennen herum und spielen miteinander,
aber für jedes Tier kommt der Tag an dem es plötzlich inne hält
die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf,
und mit hellen Augen schaut es erwartungsvoll zitternd in die Ferne.

Plötzlich trennt es sich von seinen Spielkameraden und rennt
immer schneller und schneller über die grünen Wiesen.
Es hat DICH gesehen.

DU siehst etwas auf dich zurennen,
und wenn du und dein geliebtes Tier euch wieder freudig trefft,
nimmst du es in deine Arme und hältst es ganz fest,
um niemals mehr getrennt zu werden.

Freudentränen laufen über dein Gesicht,
glücklich Küsse bedecken dein Gesicht,
deine beschützenden Hände streicheln wieder den geliebten Kopf deines Tieres
und du siehst wieder und wieder in die treuen Augen deines Freundes,
der so lange aus deinem Leben
aber niemals aus deinem Herzen gegangen war.

Dann geht ihr zusammen über die Regenbogen-Brücke…….

(Übersetzt aus dem Englischen)
(Autor unbekannt)