Letzte Ruhe
Donnerstag, 15. Januar 2009Erlösung und letzte Ruhe
Die Lebenszeit unserer Tiere ist im Verhältnis zur menschlichen Lebenszeit kurz und so kommt für uns Menschen leider viel zu schnell der Tag, an dem wir uns von einem geliebten Tier verabschieden müssen. Wenn es immer deutlicher wird, dass das Ende naht, ist für uns der Zeitpunkt gekommen, die Verantwortung für unser Tier zu übernehmen und ihm ein qualvolles Ende zu ersparen. Mit der Entscheidung, unser Tier vom Tierarzt einschläfern zu lassen, erweisen wir ihm einen letzten, selbstlosen Liebesdienst. Für Ihr Tier ist es sicherlich am besten, wenn der Tierarzt ins Haus kommt, um das Tier in seiner gewohnten Umgebung von seinem Leiden zu erlösen. Auch die beruhigende Gewissheit, dass sein Mensch bei ihm ist, während es sanft entschlummert, wird Ihrem Tier gut tun.
Für viele Menschen ist es ein unerträglicher Gedanke, dass der leblose Körper des Weggefährten in einer Tierkörperbeseitigungsanlage vernichtet wird. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten:
Beerdigung im eigenen Garten
Wer einen eigenen Garten hat, kann sein Tier dort zur letzten Ruhe betten. Das Kreisveterinäramt in Siegburg nennt dabei folgende Voraussetzungen:
- nur Einzeltiere dürfen im eigenen Garten beerdigt werden, d.h. es ist nicht gestattet, die Tiere verschiedener Tierbesitzer im eigenen Garten zur Ruhe zu betten, denn dies käme einem privaten Tierfriedhof gleich
- Es muss sich um ein Heimtier handeln, das bei dem Tierhalter im Haus gelebt hat. Das Pony, der Esel oder das Schaf gehört also nicht dazu
- Es dürfen keine Tiere im Wasserschutzgebiet beerdigt werden
- Der Tierkörper muss mit mindestens 50 cm Erde bedeckt werden