Mittelmeer Erkrankungen

Unsere Hunde aus dem Ausland
Viele unserer Tierschutzhunde kommen aus Rumänien. Dort gibt es auch die sogenannten ‚Mittelmeer-Erkrankungen‘, die meist durch Zecken übertragen werden. Zu den gängigsten Mittelmeererkrankungen im Raum Rumänien zählen die Ehrlichiose, die Babesiose und die Anaplasmose. Die Leishmaniose kommt in dem Gebiet, wo sich unser  Kooperations-Tierheim befindet, nicht vor. (Foto links: Hündin im rumänischen Tierheim Botosani)

Unser Kooperationspartner, das Tierheim Botosani in Rumänien,  hat nicht die finanziellen Möglichkeiten, die Hunde vor ihrer Ausreise auf Mittelmeererkrankungen testen zu lassen. Daher lassen wir das Blut unserer  Auslands-Hunde  hier sofort von dem Spezial-Labor ‚Parasitus Ex‘ testen. Sollten Sie von unserem Verein einen Hund übernehmen, wird Ihnen die Pflegestelle das schriftliche Ergebnis des Mittelmeertestes mit dem Impfpass zusammen aushändigen.

Wir raten  dazu,  jeden Auslandshund (selbst wenn der erste, von uns durchgeführte  Mittelmeer-Test negativ war) nach einem Jahr noch einmal nachtesten zu lassen. Wir empfehlen, auch hier wieder dasselbe Speziallabor (Parasitus Ex) mit dem Test zu beauftragen, damit die Tests vergleichbar sind. Bitte weisen Sie Ihren Tierarzt darauf hin. Die Preise für den großen Mittelmeertest variieren je nach Tierarzt und Labor. Richtwert: ca. 115,- Euro.

Grundsätzlich gilt: Mittelmeererkrankungen sind in der Regel gut behandelbar, wenn man sie rechtzeitig erkennt und behandelt. Wird eine Mittelmeererkrankung nicht erkannt und bleibt unbehandelt, kann sie für den Hund tödlich enden.

(Foto links: Auch diese Hunde im rumänischen Tierheim  sind dankbar für jede Streicheleinheit. Sie warten verzweifelt darauf, dass sie gerettet werden.)

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