Unvergessen

Ein fester Platz in unserem Herzen

Sie waren unsere Schützlinge, begleiteten uns teilweise über Wochen, Monate oder Jahre, der eine länger, der andere entsetzlich kurz. Unsere Pflegefamilien gaben ihnen einen Platz an ihrer Seite. Viele dieser Geschöpfe hatten hier erstmals ein eigenes Körbchen, bekamen regelmäßig Futter oder lernten die Menschen von einer liebenswerten Seite kennen. Leider kam viel zu schnell der Tag, an dem wir diese uns anvertrauten Tiere hergeben mussten. Sie haben ihren festen Platz gefunden… in unseren Herzen. Für uns bleiben sie unvergessen.

Wir sind traurig…
unsere-avelineAm 12. Oktober 2016  mussten wir unsere Stute Aveline im Alter von nur 13 Jahren schweren Herzens gehen lassen.
Aveline hatte einen schweren Kreislaufzusammenbruch. Sämtliche Organe haben binnen kürzester Zeit aufgehört zu arbeiten. Auf Empfehlung des herbeigerufenen Tierarztes wurde Aveline euthanasiert und durfte mit dem Kopf im Schoß und in den Armen von Annette Vossel diese Welt verlassen.
An dieser Stelle danken wir Annette Vossel von ganzem Herzen, dass sie Avelines Martyrium vor 9 Jahren als ausgedientes Rennpferd beendet und ihr wunderschöne Jahre ohne Angst, Qual und Leiden geschenkt hat.
Es war richtig, dass dieses wunderbare Pferd sein Leben in unserem Verein als Patenpferd mit ganz viel Liebe und Fürsorge genießen und auch beenden durfte. Mach’s gut, tapfere Aveline….
Die ganze Geschichte über Avelinchen, dem ehemaligen Galopper, der beim Schlachter enden sollte und durch uns gerettet wurde, kann zu einem späteren Zeitpunkt auf unserer Facebook-Seite nachgelesen werden.

blackyBlacky – Unendlich traurig mussten wir den kleinen Pudelmix Blacky (16 Jahre) ganz plötzlich aus diesem Leben verabschieden. Blacky kam im Dezember 2012 zusammen mit seinem lebenslangen Freund Danny in die Obhut unseres Vereins. Nachdem Danny seine letzte Reise bereits vor zwei Jahren (ebenfalls im Alter von 16 Jahren) antreten musste, ist Blacky, der am Abend des 24. August 2016 einen Schlaganfall erlitt, nun auf dem Weg zu ihm. Blacky war Sandy’s und Tina’s treuster Begleiter, Bessy’s bester Hundekumpel und Zieh-Opi für verwaiste Katzenbabys, die bei ihm Wärme und Geborgenheit gefunden haben. Wir bedanken und bei Sandy Bury und ihrer Familie für die liebevolle Betreuung und die schöne Zeit, die er mit ihnen haben durfte!

Laraheli3-600Unser Gnadenbrothund Lara, die seit Januar 2016 in der Obhut der Familie Seitz war, ist gestern Nacht friedlich in den Armen ihres Pflegefrauchens eingeschlafen. Sie hatte einen Tod ohne Schmerzen und Leid – soweit wir das beurteilen können. Sie war am Abend schon sehr schwach und lief nicht wie sonst im Garten umher. Ihr Pflegefrauchen behielt sie gut im Auge und blieb die Nacht bei ihr, bis sie irgendwann einfach aufhörte  zu atmen, berichtet Heli Seitz.  Wir bedanken uns bei allen Menschen, die Lara finanziell unterstützt haben, sehr herzlich. Sie hatte noch eine schöne Zeit bei ihrer Pflegefamilie, auch wenn es leider nur ein paar Monate waren. Wir bedanken uns auch sehr bei Heli Seitz, die sich so liebevoll um die Hundeseniorin gekümmert hat. (Mai 2016)

JDSKitty (Stand: 03.08.2015)
Die 13 jährige Kitty kam Mitte Juni zu uns in den Verein da ihr Besitzer ins Hospiz kam. Bei der netten, freundlichen Katzendame wurde beim ersten Tierarztbesuch sogleich ein Diabetes festgestellt der Dank der Unterstützung unserer  Tierärzte und guter Ratschläge erfahrener Diabetes-Katzen-Besitzer gut mit Insulin eigestellt werden konnte….und so stand Kitty der Weg in ein neues Zuhause und noch viele schöne Jahre in einer netten Familie nichts im Wege.  Aber leider kam es ganz anders…bei einer weiteren Routieneuntersuchung am 9. Juli 2015, die nur kurze Zeit später stattfand, stellten die Tierärzte plötzlich einen sehr schnell wachsenden bereits sehr großen Tumor in Kittys Bauch fest und Krebs im Endstadium und somit nur noch eine sehr kurze Lebenserwartung für diese liebenswürdige Katze. Die Diagnose brach uns hier auf der Pflegestelle das Herz und das unausweichliche baldige Ende kam. Am 3. August begleitete Pflegefrauchen Uli Peters das Katzenmädchen über die Regenbogenbrücke. Danke, liebe Uli, dass Ihr Kitty so viel Liebe und Pflege, wenn auch nur für eine schrecklich kurze Zeit, gegeben habt!!

Gizmo oder Mr. Bean  Gizmo - MrBean-2(Stand: Mai/Juni 2015)
Gizmo wurde in Botosani in Rumänien eher zufällig auf der Straße gefunden. Der kleine Hund schleppte eine riesige Kugel an seinem Hinterteil mit sich, ein nicht behandelter Leistenbruch. Die Tierschützer brachten ihn zu einem befreundeten Tierarzt, ließen ihn operieren und bewegten alle Hebel, um den kleinen Mann aus Rumänien und in ein neues Zuhause zu bringen. Er durfte zu uns und kam am 30. Mai in die Pflegestelle Claudia Guarzoni-Rausch. Direkt bei der Ankunft des Hundes bemerken wir, dass seine Operation nicht gelungen sein konnte. Er kam umgehend zu unserem Tierarzt und wurde nochmals operiert. Die OP war viel umfangreicher und länger als erwartet…das ganze AuGizmo - MrBeansmaß wurde deutlich, als er offen auf dem OP-Tisch lag. Gizmo hatte einen unglaublichen (Überlebens-)Lebenswillen und kämpfte. Sein Pflegefrauchen ließ ihn nicht mehr aus den Augen, bettete ihn auf eine Kuscheldecke mit Wärmflasche, lag neben ihm, schenkte ihm Zuneigung und Streicheleinheiten. Am nächsten Morgen sah es so aus, als hätte er es geschafft. Als er am Nachmittag zur Nachuntersuchung beim Arzt vorstellig war, stellte sich heraus, dass eine Unternaht im Bauch gerissen war. Am 10.06. musste er nochmals genäht werden und sollte sich über Nacht von der letzten langen Narkose erholen und blieb in der Praxis. Am nächsten Morgen erreichte Claudia ein Anruf aus der Tierarzt-Praxis: Gizmo hatte es nicht geschafft. Unser Verein hätte es diesem zauberhaften Wesen so gerne ermöglicht, ein liebevolles Zuhause zu bekommen. Wir sind traurig, dass wir dieses Ziel für Gizmo nicht erreicht haben und danken Claudia von Herzen, dass sie dem kleinen Mann zwar eine erschreckend kurze, aber dafür sehr liebevolle und gut umsorgte Zeit geschenkt hat.

Ausgesetzter KaterRudi: Am 28.12.2014 wurde Kater Rudi mehr tot als lebendig, stark unterernährt und vor Kälte zitternd von uns aufgegriffen. Sein Gesundheitszustand war besorgniserregend. Er hatte starken Katzenschnupfen, eine Blasenentzündung und war sehr schwach. Pflegefrauchen Lissa Jünger nahm Rudi in ihre Obhut auf, betreute ihn quasi rund um die Uhr, schenkte ihm Liebe, Fürsorge, Aufmerksamkeit und einen warmen Platz. Als wir uns über seine Genesung schon freuten und für ihn neue Menschen suchten, kam ein gesundheitlicher Rückschlag. Traurig mussten wir den zauberhaften Kämpfer am 22.01.2015 über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Danke, Lissa, dass Du Rudi vielleicht zum ersten Mal in seinem Leben ein richtiges Zuhause gegeben hast. Es zählt nicht die lange Zeit, es zählen die intensiven, liebevollen Stunden … und die durfte er bei Dir genießen.

Murphel300Murphel: Als der 17-jährige Murphy am 6. November 2013 zu unserer Pflegestelle nach Müschenbach kam, sagten ihm die Ärzte eine Lebenserwartung von nur noch wenigen Wochen voraus. Aus den Wochen wurden Monate und Murphy lebte noch ein glückliches und erfülltes Katzendasein.
Der Kater entwickelte sich in den folgenden sieben Monaten zum besten Ersatzpapa für kleine, verwaiste Katzenwelpen und zu einem guten ‚Kumpel‘ für die vielen anderen Tiere im Haushalt. Am 17. Juni 2014 musste er, für alle viel zu früh, von seinem Leiden im Schoß seiner Pflegefamilie erlöst werden. Murphy hinterlässt eine schmerzliche Lücke und alle, die ihn liebgewonnen haben, werden ihn niemals vergessen. „Mach’s gut, lieber Murphy! Wir hätten so gerne mehr Zeit mit dir gehabt. Du warst ein ganz besonderer Kater!“ Wir danken Ulrike Peters und ihrer Familie sehr herzlich für alles, was sie für Murphy getan haben. Wie schön, dass Murphy noch ein paar schöne Monate in der Obhut der Familie  Peters genießen konnte.

KoljaFacemeu300Im Juni 2014 mußten wir Abschied von unserem Gnadenbrothund Kolja nehmen. Nach einem trübseligen Leben im Zwinger übernahmen wir den gesundheitlich sehr angeschlagenen Hund im Jahr 2012 und er durfte seinen Lebensabend unserer Pflegestelle in Bad Hönningen verbringen. Dort wurde er liebevoll betreut und bestens medizisch versorgt. Wir bedanken uns bei Nicole Schober und Michael Rohbeck für die liebevolle Betreuung, die sie Kolja über so lange Zeit gegeben haben. Sicherlich waren diese Jahre die schönste Zeit in Koljas ganzem Leben.

Lotte-FaceLotte Am 29. April 2014 mußten wir uns von unserem Gnadenbrothund Lotte verabschieden. Die stattliche Molosser-Hündin durfte ihren Lebensabend bei der Familie Krudewig in Vettelschoss verbringen und war dort geliebter Mittelpunkt der Familie. In den letzten Monaten wurde Lotte immer schwächer. Als sie dann keine Kraft mehr hatte, sich auf den Beinen zu halten, entschied Familie Krudewig zusammen mit dem Tierarzt, der ins Haus kam, Lotte für immer gehen zu lassen. Lotte wurde 10 Jahre, 3 Monate und 29 Tage alt. Wir danken Helmut, Sonja und Michelle Krudewig für die Liebe, die sie der betagten Hundedame gegeben haben. Lotte hat mit Sicherheit die schönsten Jahre ihres Lebens im Hause Krudewig verbracht.

Cherry2013-300schönCherry lebte vier Jahre bei unserer Pflegestelle, Heli und Fritz Seitz. Die kleine Hündin wurde wegen Scheidung ihrer Halter mit 12 Jahren abgegeben. Da sie gesundheitlich sehr angeschlagen war, konnte Cehrry nicht mehr vermittelt werden. Sie bekam jede Menge Aufmerksamkeit und Liebe von Familie Seitz und natürlich auch die medizinische Versorgung, die sie mit ihrem kranken Herz und ihrer Epilepsie so dringend brauchte. Im März 2013 hatte sich ihr Zustand jedoch so verschlechtert, dass Familie Seitz sich dazu entschied, Cherry zu erlösen. Die Kleine ist 16 Jahre alt geworden – dank der Liebe ihrer Pflegefamilie und dank der Unterstützung durch ihre Paten. Vielen Dank im Namen von Cherry.

Meggy-Recht-Face300 Meggy Vier Jahre lang bekam Meggy ihr ‚Gnadenbrot‘ bei der Familie Recht in Königswinter-Ittenbach. Meggy wurde dank der liebevollen Pflege stattliche 16 Jahre alt. Zur wahren Tierliebe gehört es auch, das geliebte Tier gehen zu lassen, wenn es nicht mehr kann. So entschied Familie Recht gemeinsam mit unserem Verein und dem Tierarzt, Meggy von ihren Gebrechen zu erlösen und sie über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen. Wir bedanken uns herzlich bei der Familie Recht für ihr großes Engagement. Meggy, wir werden Dich nie vergessen. Du warst so ein lieber Hund!

Yuma 
Pflege-Frauchen Iris Stöber-Pütz  erinnert sich: „Im Mai 2011 kam Yuma aus Mallorca zu uns. Leider stellte sich bei einer Untersuchung heraus, dass sie eine chronische Niereninsuffizienz hatte. Nach einem kurzen Klinikaufenthalt haben wir sie „zum Sterben“ zu uns geholt. Bei der Entlassung gab man ihr noch ca. sieben Tage! Aber es kam anders: Zum großen Erstaunen der Tierärzte hat Yuma noch 1 ½ Jahre bei uns gelebt. Sie war ein lebenslustiger, aufgeweckter, liebenswerter Hund, der uns nur Freude gemacht hat. Sie verstand sich super mit unseren Hunden. Auch die Pflegehunde, die zu uns kamen, wurden nach anfänglichem Gemotze freundlich aufgenommen. Sie liebte ihre Gassigängerin und auch den Nachbarsjungen, der schon mal mit ihr spazieren ging. Und mich, ihr Pflegefrauchen, hat sie natürlich auch mit ihrem unvergleichlichen Charme glatt um den Finger gewickelt. Sofa und Bett waren Programm –  ein Blick aus ihren schönen braunen Augen und es war um mich geschehen… Leider wurden ihre Werte immer schlechter und am 12. Oktober 2012 mussten wir sie schweren Herzens über die Regenbogenbrücke gehen lassen, da ihre Nieren versagten. Yuma wurde nur zwei Jahre alt. Wir werden sie nie vergessen. Ein Platz in unserem Herzen ist ihr gewiss!“

Wir danken Iris Stöber-Pütz und Wolfgang Pütz, dass sie Yuma diese wunderbare Zeit bei ihnen geschenkt haben. Es war sicherlich für Yuma die schönste Zeit ihres Lebens! Yuma hat sich dort so wohl gefühlt, dass sie viel länger lebte als erwartet.

Candy: Abschied nehmen mußten wir im September 2008 von unserem 30-jährigen Pflegepferd Candy. Sieben Jahre hatte die alte Dame bei uns noch ein schönes Leben, nachdem wir sie mit zwei Kameraden im Jahr 2001 aus schlechter Haltung freikauften. Unsere Pferdefrau im Verein, Annette Vossel, hat sie in den Jahren liebevoll umsorgt, gepflegt und bis zum Schluss begleitet. Annette, wir danken Dir für die viele Mühe und Energie, die Du in unsere Candy gesteckt hast.

Bobby: Bobby war schon ein richtig alter Herr, als er mit 15 Jahren seinen Besitzer verlor. Völlig verstört durch den Tod seines Herrchens und den Verlust seines Zuhauses kam er in unserer Pflegestelle an. Sein Pflegefrauchen, Julia Nickenig, betreute und umsorgte den liebenswerten Rüden fast vier Jahre und blieb an seiner Seite, als er über die Regenbogenbrücke ging. Wir danken Julia Nickenig für ihren Einsatz und die Liebe, die Bobby bei ihr erfahren durfte.

Chanel: Über zwei Wochen kämpften wir um das Leben dieser ausgesetzten Katze. Doch ihr ausgemergelter Körper war bereits zu sehr geschwächt und ausgetrocknet. Wir mußten Chanel schweren Herzens gehen lassen und haben sie auf ihrem letzten Weg begleitet. Herzlichen Dank an Jessica Stoll, die für Chanels Leben gekämpft und doch verloren hat.

Kater Felix wurde in einem katastrophalen Zustand aufgegriffen. Über drei Monate versorgten wir ihn medizinisch und päppelten ihn auf. Er hatte sich wieder zu einem Prachtburschen entwickelt und schnell fanden sich neue Besitzer. Diese stellten ihn einen Tag nach Einzug dem zukünftigen Tierarzt vor. Der Tierarzt machte einen Schnelltest (sehr unzuverlässig!!), stellte Leukose fest und schläferte Kater Felix sofort ein. Wir hätten Felix auf der Stelle zurückgenommen – doch man gab uns keine Chance!

Mädchen: geboren, gelitten und gestorben auf Kreta. Unsere Tierschutz-Freunde auf Kreta fanden ‚Mädchen‘ mehr tot als lebendig und ließen nichts unversucht, ihr zu helfen. Wir hätten sie gerne in einer Pflegestelle aufgenommen, um ihr so den Start in ein neues, behütetes Leben zu ermöglichen. Leider hat ihr Körper die Strapazen der letzten Monate und Jahre nicht verkraftet … sie wurde Ende Januar 2009 von ihren Leiden erlöst, noch bevor sie zu uns ausfliegen konnte.

Die dreizehn Jahre alte Jenny gehörte einer alten Dame, die nicht mehr mit der Hündin spazieren gehen konnte. Jenny wurde nur noch in der Wohung gehalten und mußte dort auch ihr Geschäft verrichten. Als wir sie übernahmen, mußte Jenny zunächst wieder laufen lernen. Viele Monate verbrachte Jenny in einer Pflegefamilie und lebte sich dort gut ein. Da ihr Gesundheitszustand sich immer mehr verschlechterte, sahen wir von einer weiteren Vermittlung ab. Jenny durfte bei Marion Schnee bleiben, die sich rührend um sie kümmerte, bis die Hündin im März 2009 verstarb.

Über ein Jahr lebte die betagte Dolly bei ihrem Pflegefrauchen Uschi Didier. All unsere Vermittlungsversuche scheiterten an Dollys mangelnder Stubenreinheit und ihren Zuständen geistiger Verwirrung. Uschi Didier entschied sich schließlich, die Hündin bis zu ihrem Tod zu behalten, um dem Tier weiteren Stress zu ersparen und ihr einen schönen Lebensabend zu schenken. Dolly genoss die langen Spaziergänge mit Uschi Didier, liebte es, ausführlich im Garten herumzustromern und ihren warmen Platz auf dem Kuschelsofa. Als Dolly eines Tages nicht mehr rausgehen wollte, wußte Uschi Didier, dass ihre Tage gezählt waren. Selbst bei kurzen Spaziergängen legte Dolly sich hin und streikte. Es war ganz deutlich: sie konnte einfach nicht mehr. Im März 2009 wurde Dolly in den Armen von Uschi Didier zu Hause eingeschläfert. Danke Uschi!

Yannis – Dein Leben stand unter keinem guten Stern. Geboren als griechischer Streuner kamst Du in eine Welt, wo niemand Dich verstanden hat und auch nicht verstehen wollte. Du warst etwas ganz Besonderes, hast unser Herz berührt. Wir wollten Dich nicht aufgeben, sondern Dir helfen, Deine Vergangenheit zu verarbeiten. Jetzt hoffen und wünschen wir uns, dass Du den Platz gefunden hast, den Du zu Lebzeiten schon verdient hattest – kuschelig weich, schmerzfrei! Du wirst uns immer in Erinnerung bleiben. Wir danken den Pflegestellen für die aufopfernde und liebevolle Betreuung von Yannis.

Michetta & Enzo – verwahrlost, unterernährt und in einem desolaten Gesundheitszustand kamen Mischetta und Enzo im Mai 2010 als Abgabetiere zu uns. Ihr Herrchen hatte sich die letzten Monate kaum noch um die Tiere gekümmert. Enzos Krallen waren rund in seine Ballen eingewachsen, er konnte kaum noch gehen. Außerdem hatte er einen Tumor im Maul. Das Fell der Langhaarkatzen war verklebt und verfilzt. Enzo musste komplett geschoren werden. Da eine Vermittlung zu zweit aussichtlos war, durfte das Geschwisterpaar zu Gaby und Ludwig Schabel in Dauerpflege umziehen. Dort wurden sie liebevoll umsorgt, gehegt und gepflegt. Es gab Schmusestunden und Streicheleinheiten satt. Leider starb Mischetta sechs Wochen später an akutem Nierenversagen – Enzo folgte ihr nur zwei Wochen darauf. Wir danken Gaby und Ludwig, dass sie beide Tiere in ihre Obhut genommen und den Samtpfoten noch eine schöne, wenn auch viel zu kurze Zeit geschenkt haben.

Shitan wurde von uns vor vielen Jahren freigekauft, als er auf den Schlachttransporter nach Italien gehen sollte. Aufgrund seiner unheilbaren Krankheit (Ataxie) sind alle Vermittlungsversuche gescheitert. So durfte Shitan, dank einiger Paten und Spender, mehr als sieben Jahre ein glückliches Pferdeleben bei Annette Vossel genießen. Als Shitans Erkrankung sich so sehr verschlimmerte, dass er oftmals stolperte und manchmal sogar in seiner Box umfiel, traf Annette Vossel mit dem Tierarzt die schwere Entscheidung, Shitan gehen zu lassen. Am 14. Dezember 2010 wurde der Wallach eingeschläfert. Unser herzliches Dankeschön gilt zum einen allen Paten und Spendern, die Shitan dieses Leben ermöglicht haben. Zum anderen bedanken wir uns bei Annette Vossel, die alles getan hat, um Shitan ein paar schöne Pferdejahre zu schenken.

Fidu: der blinde Fidu war bereits ca. 14 Jahre, als er im Oktober 2006 wegen einer Zwangsversteigerung des Wohnhauses bei uns abgegeben wurde. Fidu war anfangs sehr unruhig und wollte nicht angefasst werden. Wir stellten fest, dass er unter einem sehr hohen Augendruck litt und starke Schmerzen hatte. Letztlich blieb uns nicht anderes übrig, als beide Augen entfernen zu lassen. Nach der Operation veränderte sich Fidus Verhalten und er suchte den Kontakt zum Menschen. Alle Vermittlungsversuche scheiterten jedoch an dem sicheren Freigang für einen blinden Kater. Und so durfte er bei Silke Riehmann in Dauerpflege bleiben, wo er sich zum Liebling aller Hunde, Katzen und Menschen entwickelte und Freigang im eingezäunten Garten genoß. Er liebte es, im Gras zu liegen und das Gelände zu inspizieren. Im Dezember 2010 musste Pflegefrauchen Silke Riehmann den traurigen Entschluss fassen, ihn einschläfern zu lassen und stand ihm auf seinem letzten Weg zur Seite. Vielen Dank, liebe Silke, dass Du wieder einmal einem behinderten Tier eine wunderschöne Zeit geschenkt hast.

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