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Ein Licht für Tiere
Machen Sie mit und setzen Sie am Freitagabend, den 28. Februar ein Zeichen
Der 28. Februar ist der Gründungstag unseres Vereins und in diesem Jahr werden wir 35 Jahre alt!
Dies erfüllt den Vorstand und vor allem auch die ehrenamtlichen Helfer, mit großem Stolz und Dankbarkeit, ein Teil dieses Vereins zu sein, der in 35 Jahren vielen tausend Tieren geholfen, sie gerettet oder aber ihre Lebensumstände verbessert hat.
Leider erleben wir Tierschützer immer wieder, wie kalt, berechnend und herzlos mit Tieren umgegangen wird.  „Aufklärungsarbeit, ist eine der wichtigen Säulen im Ehrenamt“, so Andrea Czapek, Schriftführerin und zuständig für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit. „Wir sehen es als unsere Aufgabe, immer wieder auf Tier-Schicksale, tierquälerische Haltung, aber auch auf Verbesserungen hinzuweisen. Wir Menschen lernen ein Leben lang. Wenn wir nur bereit dafür sind und Veränderungen bzw. ein Umdenken zulassen“, so Czapek weiter.

„Ein Licht für Tiere“ wurde für all die Geschöpfe ins Leben gerufen, die wegen uns Menschen Angst, Schmerzen und Qualen erleiden müssen.

Deshalb bitten wir herzlich darum, am Abend des 28. Februars ein Windlicht oder eine Kerze vor die Haustür oder ins Fenster zu stellen, um so ein Zeichen gegen Ungerechtigkeit, Gewalt und Ausbeutung von Tieren zu setzen.

 

Ein Licht für Tiere, Foto: Frank Homann

Am 7. März unser Lichterumzug durch Unkel
Mit einem stillen Umzug möchten wir auf die vielen traurigen Tier-Schicksale aufmerksam machen und laden zum Lichterumzug „Respekt für Tiere“ nach Unkel ein. Bei diesem Umzug soll beispielsweise an die Wale und Delphine gedacht werden, die grausam abgeschlachtet werden, an die Hunde und Katzen, die in China und Japan in Drahtkäfigen zusammen-gepfercht auf den Tod warten; ebenso an die  Pelz- und landwirtschaftlichen Nutztiere, die bis zu ihrem Tod unter katastrophalen Umständen gemästet werden und dahinvegetieren, bis sie wegen ihres Pelzes oder Fleisches getötet werden. An die Bären, die über viele Jahre in einem kleinen Käfig leben und täglich Gallensaft abgezapft bekommen oder die Hunderttausenden von Transporttieren, die teilweise krank, schwach und voller Panik über Tausende von Kilometern in Transportern zum Töten gekarrt werden, die unglaublich große Zahl Hunde und Katzen in den Tötungsanstalten, die voller Angst auf den Tod warten … Es gibt so viele Schicksale, die berühren und die uns unter die Haut gehen.
Es ist jeder Tierfreund, gerne auch mit seinem Tier, eingeladen, am Samstag, den 7. März, am Lichterumzug teilzunehmen. Es wird darum gebeten, dass  jeder ein  Licht in Form von LED-Kerzen/-Laternen oder Taschenlampen mitbringt. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr an der Grillhütte ‚Im Gerhardswinkel‘ in Unkel . Parkplätze stehen dort zur Verfügung.  Um 19 Uhr wandern wir los. Nach einem Gang  von ca. 1 Stunde endet die Demonstration wieder an der Grillhütte. Dort erwarten die Tierschützer die Teilnehmer mit warmen Getränken und heißen Suppen. Für Rückfragen steht Antje Firmenich unter Telefon 02224- 93 12 12  gerne zur Verfügung.

 

Wo einen rettenden Unterschlupf oder eine sichere Nachtruhe finden? Wo einen Nistplatz finden, um den Nachwuchs sicher aufzuziehen? 
Der Lebensraum für kleine Säugetiere, Vögel und Insekten stirbt immer mehr aus.
Wo man auch hinsieht, wird  in den Gärten, Parkanlagen und Wäldern aufgeräumt. Bäume werden gestutzt oder gar gefällt, Hecken fast bis zum Boden niedergeschnitten oder ausgemacht. Oftmals weicht dieses kostbare und lebenspendende Grün einer Stein-Gabione, einem gepflasterten Weg oder einem Neubau. Zurück bleiben kleine Säugetiere, Vögel und Insekten, die ihre Deckung und ihren Lebensraum wieder ein Stück mehr verloren haben. Wo sollen sie nun einen rettenden Unterschlupf und eine sichere Nachtruhe finden? Wo einen Nistplatz, um ihren Nachwuchs sicher aufzuziehen? In den nächsten Tagen und Wochen sind die heimischen Wildtiere auf der intensiven Suche nach geeigneten Nist-/Brutplätzen in Bäumen, Sträuchern und Hecken. Gerade letztere haben eine wichtige Bedeutung im Natur-Haushalt: Hecken bieten einen natürlichen Lebensraum für zahlreiche nützliche Tiere und bilden zugleich auch ein günstiges Kleinklima im Garten. Sie filtern Staub, Schmutz und Abgase und wirken außerdem lärmdämpfend.

Je mehr unterschiedliche Tierarten sich in einer Hecke angesiedelt haben, umso wichtiger ist es, dass diese möglichst nicht gestört werden. Rotkehlchen, Grasmücke, Zaunkönig, Drossel, Heckenbraunelle, Grünfink und Dompfaff sind beispielsweise Hecken-/Buschbrüter. Der Brutbeginn ist bereits in der ersten Märzhälfte. Einige unserer heimischen Wildvögel brüten zwei bis drei Mal pro Jahr, wobei sich die Brutzeit bis August hinzieht. Wir  appellieren eindringlich: „Bitte helfen Sie unserer Natur. Jede grüne Fläche, jede heimische Wildpflanze zählt – und ist sie noch so klein“. Wir stehen jedem interessierten Menschen, der Fragen zu heimischen Wildpflanzen, Vogelhecken und naturnahen Gärten hat, jederzeit gerne zur Verfügung. Vereinsmitglied Iris Bambach verfügt über ein breitgefächertes Grundwissen und gibt unter der Rufnummer 02644 5231 oder per Mail ibambach@t-online.de gerne Auskunft.
Wichtiger Hinweis: Heckenschnittverbot
In der Zeit vom 1. März bis 30. September dürfen Hecken, Wallhecken, Gebüsche sowie Röhricht- und Schilfbestände weder abgeschnitten noch zerstört werden. Das legt auch das Landschaftsgesetz Nordrhein-Westfalen fest. Kleinere Formschnitte dürfen jedoch ausgeführt werden.