Startseite

Foto: NABU, Georg Dorff

Unser nächster Tierschutzabend findet am Freitag, den 4. Mai um 19.30 statt und widmet sich dem Vogel des Jahres 2018, dem Star. Unsere Naturtrainerin Roswitha Vogel führt mit ihrem unterhaltsamen, informativen Vortrag durch den Abend, der bei ihr unter dem Titel: „Lasst mich hier leben, ich bin ein Star!“ steht. Der Allerweltsvogel Star ist weit verbreitet und bekannt. Bewundert werden seine Schwarmflüge im Herbst, die als einzigartiges Naturschauspiel gelten. Besonders beeindruckend ist sein Talent der Imitation. Er kann andere Vögel und Umgebungsgeräusche perfekt nachahmen und in seinen Gesang einbauen. Dazu gehören u.a. Handyklingeltöne, Hundebellen oder Alarmanlagen. Aber er hat noch viel mehr zu bieten. Einblicke in seine Lebensweise geben nicht selten Anlass zum Schmunzeln oder sind überraschend Beeindruckend. Wir freuen uns auf zahlreiche interessierte Gäste im Restaurant Il Pozzo, Brunnenstraße 11 in Windhagen-Rederscheid (Restaurant am Golf-Club).  Anschließend ist Zeit für einen persönlichen Austausch.
Am Sonntag,  6. Mai, sind sechs unserer Schützlinge im Fernsehen zu bewundern. Schalten Sie ein: 18. 15 Uhr ‚Tiere suchen ein Zuhause‘ und lernen Sie unsere drei Schmuse-Katzen Freddy, Krümel und Melly kennen. Erfahren Sie, was für ein trauriges Schicksal die hübsche Karpatenschäferhündin Amalia hatte und wie glücklich sie nun jetzt ist. Yorkshire Terrier Jessy (13 Jahre)  freut sich auf ein Verwöhn-Zuhause und die unternehmungslustige Gloria sucht eine Mitfahrgelegenheit im Wohnmobil. Seien Sie dabei und lernen Sie unsere netten Schützlinge kennen.

Ernie und Bert – zwei ganz besondere „Tierschutzfelle“
Der Tierschutz Siebengebirge kann zwei außergewöhnliche Neuzugänge im Verein begrüßen: die beiden Shetland Ponys Ernie und Bert. Shetland Ponys sind klein und niedlich und werden häufig  für Kinder angeschafft. Doch die Kinder wachsen schnell und die Ponys bleiben klein. Nach ein paar Jahren sind die Kinder den Shettis entwachsen. Ob groß, ob klein, Pferde können bis zu 35 Jahre und älter  werden – besonders Shetland Ponys. Das bedeutet für die niedlichen kleinen Pferde von der britischen Insel , dass sie noch eine lange Lebenszeit vor sich haben, nachdem sie für den Halter eigentlich nicht mehr brauchbar sind. Was tun?  Die einen Shetland Ponys wechseln in ihrem Leben dann alle paar Jahre den Besitzer, die anderen werden nicht verkauft, sondern erhalten sozusagen eine Art Vorruhestand auf einer Koppel. Ein Vorruhestand, der 20 Jahre und länger dauern kann….Dabei sind diese Pferde sehr intelligent und lernwillig. Sie wollen  beschäftigt werden und eignen sich sogar für das Erlernen von kleinen Kunststücken. In kurzer Zeit haben die beiden schon ‚Sag Ja‘ und ‚Dreh dich‘ gelernt.

Die beiden Shetland Ponys Ernie und Bert befinden sich schon länger im ‚Vorruhestand‘: die kleinen Wallache sind  27 und 18 Jahre alt und nicht reitbar. Anu und Jasmin Sellmer, die sich für den Verein um die Ponys kümmern, berichten: “Die beiden sind total  freundlich und  verschmust und für jeden Spaß zu haben. Sie lieben es, spazieren zu gehen, geputzt oder gestreichelt zu werden. Sie schließen dabei genussvoll die Augen und genießen jede Aufmerksamkeit.“

Die Aufnahme von Pferden – auch wenn sie noch so klein sind – ist für einen Tierschutzverein sehr kostspielig. Monatlich fallen nicht nur Futterkosten an, sondern auch eine Miete für die Unterbringung. Ernie und Bert wurden dem Tierarzt vorgestellt und sie bekamen vom Hufschmied neue ‚Schuhe‘. Da sie zu Rehe neigen, dürfen sie nicht auf die Weide, denn von zu viel Gras könnten erneut Reheschübe ausgelöst werden. Der Tierschutzverein hat die beiden Wallache nun auf einem Hof untergebracht, wo sie einen großen Paddock und einen Offenstall zur Verfügung haben. Hier fühlen die beiden sich sichtlich wohl. Es fehlt ihnen an nichts. In einigen Wochen können die Tiere auch vermittelt werden. Der Verein freut sich über finanzielle Unterstützung in Form von zweckgebundenen Spenden.
Pferdeliebhaber, die Ernie und Bert helfen möchten, richten ihre Spende bitte an den Tierschutz Siebengebirge: IBAN DE 04 3805 1290 0000 191 601 , BIC:  WELADED1HON, Stichwort ‚Ernie und Bert‘. Für nähere Informationen stehen Anu und Jasmin Sellmer zur Verfügung: Tel. 0172- 250 70 66.

Unsere Hilfe für Katzenhalter mit geringem Einkommen
Nur durch gezielte Kastrationen kann man die mehrmals im Jahr hereinbrechende Flut an Katzenwelpen oder ausgesetzten Katzen in den Griff bekommen. Die Kastration einer Freigänger-Katze muss dringend ab dem 6. Lebensmonat erfolgen.
Unsere jahrelangen Fang- und Kastrations-Einsätze tragen erste Früchte – auch in den ländlichen Regionen. Wir sehen aber gerade bei bedürftigen Menschen, denen das Geld für die Kastration ihrer Katze/ihres Katers fehlt, noch Potential zu helfen.  Hierunter fallen Haushalte, deren monatliches Einkommen einen bestimmten Sozialsatz unterschreitet. Bei Vorlage einer entsprechenden behördlichen Bescheinigung können diese Katzenbesitzer ihr Tier kostenfrei über unseren Tierschutzverein kastrieren lassen.
Wir möchten mit unserer Aktion Menschen im Einsatzgebiet unseres Vereins unterstützen. Unser Einsatzgebiet umfasst die Regionen Königswinter, Bad Honnef, Unkel, Rheinbreitbach, Asbach, Linz, Leubsdorf, Neustadt. Weitere Informationen zu der Katzen-Kastrations-Aktion erhält man unter der Rufnummer: 02683/3339715 (werktags von 10 bis 18 Uhr).

 

 

 

 

Kommentare sind geschlossen.